Der Grizzly AKS 1820 T Lion ist der kompakteste und leichteste Hochentaster in unserem Test. Mit nur 3,2 Kilogramm Gewicht, einem 20cm-Schwert und einem 18V-Akku richtet er sich an Gartenbesitzer mit kleinen Bäumen und leichten Schnittarbeiten. Zum Preis von rund 110 Euro ist er ein erschwinglicher Einstieg in die Welt der Hochentaster.
Letzte Preisaktualisierung: März 2026. Affiliate-Link*
Der Grizzly AKS 1820 T Lion richtet sich an eine klare Zielgruppe: Gartenbesitzer mit kleinen bis mittelgroßen Gärten, die gelegentlich ein paar Äste an Obstbäumen, Ziersträuchern oder Laubbäumen schneiden möchten. Er ist nicht für den Profi-Einsatz konzipiert und macht auch keinen Hehl daraus. Stattdessen punktet er mit dem, was Einsteiger am meisten schätzen: geringes Gewicht, einfache Bedienung und ein fairer Preis.
Mit nur 3,2 Kilogramm inklusive Akku ist er der leichteste Hochentaster in unserem gesamten Test. Das mag auf den ersten Blick wie eine Randnotiz klingen, ist in der Praxis aber ein gewaltiger Vorteil: Die Arbeit über Kopf mit einem Hochentaster ist anstrengend, und jedes Gramm weniger verlängert die Zeit, in der man komfortabel arbeiten kann. Besonders für ältere Gartenbesitzer oder Personen mit eingeschränkter Armkraft ist das geringe Gewicht ein echtes Kaufargument.
Der 18V-Akku liefert genug Leistung für dünne bis mitteldicke Äste, stößt bei Hartholz oder dickeren Ästen aber an seine Grenzen. Das 20cm-Schwert ist kompakt und handlich, schränkt aber den maximalen Astdurchmesser auf etwa 14 Zentimeter ein. Für den typischen Obstbaumschnitt und das Auslichten von Zierbäumen reicht das in den meisten Fällen aus.
Das Gewicht von nur 3,2 Kilogramm ist das zentrale Verkaufsargument des Grizzly AKS 1820 T Lion – und es hält sein Versprechen. Im direkten Vergleich: Der Makita DUA301Z wiegt mit 5,8 kg fast das Doppelte, der Husqvarna 120iTK4-P mit 5,2 kg ebenfalls deutlich mehr. Selbst der Ryobi RPP182020 bringt mit 4,0 kg spürbar mehr auf die Waage.
In der Praxis übersetzt sich dieses geringe Gewicht in deutlich weniger Ermüdung. Bei einem 30-minütigen Arbeitseinsatz über Kopf spürt man den Unterschied zu schwereren Geräten erheblich. Arme, Schultern und Nacken werden weniger beansprucht, was insbesondere bei älteren Anwendern oder Personen mit Rücken- oder Schulterproblemen einen echten Unterschied macht.
Die kompakten Abmessungen machen den Grizzly zudem einfach zu verstauen. Er passt problemlos in einen Geräteschuppen oder eine Garage, ohne viel Platz einzunehmen. Die Teleskopstange lässt sich zusammenschieben, was die Gesamtlänge deutlich reduziert. Auch der Transport im Auto ist unkompliziert – ein Vorteil für Gartenbesitzer, die an verschiedenen Standorten arbeiten.
Tipp: Das geringe Gewicht des Grizzly AKS 1820 T Lion macht ihn auch zu einer guten Wahl für den Einsatz auf Leitern. Das Arbeiten auf Leitern mit schweren Geräten ist gefährlich – mit dem leichten Grizzly reduziert sich das Risiko. Beachten Sie dennoch die Sicherheitshinweise.
Die Schnittleistung des Grizzly AKS 1820 T Lion ist für seine Klasse angemessen, hat aber klare Grenzen. Der 18V-Motor liefert eine moderate Kettengeschwindigkeit, die für frisches Holz und dünne Äste bis etwa 10 Zentimeter Durchmesser ausreicht. Bei mitteldicken Ästen von 10 bis 14 Zentimetern braucht es etwas Geduld, und bei Hartholz stößt das Gerät spürbar an seine Leistungsgrenze.
Das 20cm-Schwert begrenzt den maximalen Astdurchmesser auf etwa 14 Zentimeter in einem Durchgang. Im Vergleich: Der Makita DUA301Z schafft mit seinem 25cm-Schwert Äste bis 22 Zentimeter. Wer regelmäßig dickere Äste schneiden muss, sollte direkt zu einem leistungsstärkeren Modell greifen.
Positiv ist die Schnittqualität bei dünnen Ästen: Die Kette schneidet sauber und hinterlässt akzeptable Schnittflächen. Für den Obstbaumschnitt, bei dem es auf saubere Schnitte für die Wundheilung ankommt, ist das wichtig. Die Kettenschmierung erfolgt automatisch, wenn auch nicht so feinfühlig gesteuert wie beim Husqvarna 120iTK4-P.
Die werkzeuglose Kettenspannung funktioniert zuverlässig, ist aber nicht ganz so komfortabel wie bei Markengeräten von Makita oder Husqvarna. Insgesamt erhält die Schnittleistung 6.8 von 10 Punkten – ausreichend für den vorgesehenen Einsatzbereich, aber kein Vergleich zu den Profi-Geräten. Wer mehr Leistung zum ähnlichen Preis sucht, findet im kabelgebundenen Oregon PS750 eine Alternative.
Bei der Handhabung kann der Grizzly AKS 1820 T Lion richtig punkten. Das geringe Gewicht von 3,2 kg in Kombination mit der kompakten Bauweise macht ihn zum ergonomischsten Hochentaster im Test. Er liegt gut in der Hand, lässt sich leicht führen und ermüdet auch bei längerer Arbeit kaum. Das ist der Bereich, in dem er seine Schwächen bei der Schnittleistung mehr als wettmacht.
Die Teleskopstange ist stufenlos verstellbar und arretiert stabil. Die maximale Arbeitshöhe beträgt rund 3,5 Meter – etwas weniger als bei den größeren Modellen, aber für die meisten Obstbäume und Zierbäume ausreichend. In Kombination mit der eigenen Körpergröße erreicht man Äste in etwa 5 Metern Höhe.
Der Neigungswinkel des Sägekopfes lässt sich in mehreren Stufen einstellen. Die Verstellung ist etwas gröber als bei Premium-Modellen, für den Heimgebrauch aber völlig ausreichend. Der Ein-/Ausschalter mit Sicherheitsentriegelung ist logisch positioniert und auch mit Handschuhen gut bedienbar.
Die Montage des Geräts gelingt ohne Werkzeug in wenigen Minuten. Schwert, Kette und Stange sind schnell zusammengebaut. Die Bedienungsanleitung ist gut verständlich und führt auch Anfänger sicher durch den Aufbau. Für Tipps zur richtigen Arbeitshaltung empfehlen wir unseren Sicherheitsratgeber. Für sehr hohe Bäume schauen Sie in unseren Ratgeber für hohe Bäume.
Der mitgelieferte 2,0 Ah Akku ermöglicht eine Arbeitszeit von etwa 20 bis 30 Minuten. Das klingt nicht viel, reicht aber für den typischen Einsatz: ein paar Äste am Apfelbaum schneiden, den Zierbaum im Vorgarten auslichten, trockene Zweige an der Hecke entfernen. Für diese Aufgaben ist eine halbe Stunde meist ausreichend.
Wer mehr Ausdauer braucht, sollte einen Zweitakku anschaffen. Grizzly-Akkus kosten je nach Kapazität zwischen 25 und 45 Euro – deutlich günstiger als Akkus von Markengiganten wie Makita oder Husqvarna. Die Ladezeit des mitgelieferten Ladegeräts beträgt etwa 60 bis 90 Minuten für eine volle Ladung.
Ein Nachteil: Das Grizzly-Akkusystem ist proprietär und nicht mit anderen Marken kompatibel. Während der Ryobi RPP182020 mit über 100 ONE+ Geräten kompatibel ist, lassen sich Grizzly-Akkus nur in Grizzly-Geräten verwenden. Das schränkt den Nutzen der Akku-Investition ein.
Im Vergleich der Laufzeiten liegt der Grizzly im unteren Bereich: Der Ryobi schafft mit gleichem 2,0 Ah Akku bis zu 35 Minuten, da sein Motor etwas effizienter arbeitet. Für Dauerbetrieb bleibt der kabelgebundene Oregon PS750 die beste Wahl. Einen umfassenden Vergleich der Antriebsarten finden Sie in unserem Ratgeber Akku oder Elektro.
| Modell | Grizzly AKS 1820 T Lion |
|---|---|
| Antrieb | Akku (18V) |
| Akkuspannung | 18 V |
| Mitgelieferter Akku | 2,0 Ah Lithium-Ionen |
| Schwertlänge | 20 cm |
| Max. Astdurchmesser | ca. 14 cm |
| Arbeitshöhe | bis ca. 3,5 m (Teleskopstange) |
| Gewicht (mit Akku) | ca. 3,2 kg |
| Kettenteilung | 3/8" Low Profile |
| Kettenschmierung | Automatisch |
| Ölbehälter | ca. 80 ml |
| Sicherheitsbremse | Ja (Kettenbremse) |
| Neigungswinkel | Mehrfach verstellbar |
| Ladezeit | ca. 60–90 Minuten |
| Besonderheiten | Ultraleicht (3,2 kg), werkzeuglose Kettenspannung |
Der Grizzly AKS 1820 T Lion konkurriert vor allem im Einstiegssegment. Hier die wichtigsten Vergleiche:
Der direkteste Konkurrent ist der Ryobi RPP182020 (ca. 180 €). Für 70 Euro mehr bekommt man beim Ryobi ein deutlich wertvolleres Ökosystem (ONE+), etwas mehr Leistung und eine bessere Verarbeitung. Wer langfristig denkt und möglicherweise weitere Akku-Gartengeräte anschaffen möchte, ist mit dem Ryobi besser bedient. Der Grizzly ist die Wahl für alle, die nur ein einzelnes, günstiges Gerät suchen.
Der Oregon PS750 (ca. 100 €) ist sogar 10 Euro günstiger und bietet dank Kabelanschluss mehr Leistung und unbegrenzten Dauerbetrieb. Dafür ist er mit 4,4 kg schwerer und durch das Kabel weniger mobil. Wer nahe an einer Steckdose arbeitet und mehr Leistung braucht, greift zum Oregon. Wer Mobilität und geringes Gewicht bevorzugt, nimmt den Grizzly.
Im Vergleich zu den Profi-Geräten Makita DUA301Z (ca. 280 €) und Husqvarna 120iTK4-P (ca. 320 €) spielt der Grizzly in einer komplett anderen Liga. Diese Geräte kosten das Doppelte bis Dreifache, bieten dafür aber auch eine vielfach höhere Schnittleistung und bessere Verarbeitung. Wer anspruchsvolle Arbeiten plant, sollte direkt zu einem Profi-Gerät greifen.
Den vollständigen Vergleich aller getesteten Modelle finden Sie auf unserer Hochentaster Test Übersichtsseite.
Der Grizzly AKS 1820 T Lion erhält 7.5 von 10 Punkten und das Prädikat Kompakt. Er ist kein Leistungswunder, aber das will er auch nicht sein. Er ist der perfekte Hochentaster für alle, die ein leichtes, unkompliziertes und günstiges Gerät für gelegentliche Schnittarbeiten an kleinen Bäumen suchen.
Seine Stärken – das extrem geringe Gewicht von nur 3,2 kg, die einfache Bedienung und der faire Preis – machen ihn zum idealen Einstiegsgerät. Besonders für ältere Gartenbesitzer, Personen mit eingeschränkter Kraft oder Gelegenheitsnutzer ist der Grizzly eine vernünftige Wahl. Man sollte sich aber seiner Grenzen bewusst sein: Für dicke Äste, Hartholz oder intensive Dauereinsätze ist er nicht gemacht.
Unser Rat: Wenn Sie nur ein paar Äste pro Saison schneiden und Wert auf einfache Handhabung legen, greifen Sie zum Grizzly AKS 1820 T Lion. Wenn Sie mehr Leistung oder ein zukunftssicheres Akkusystem brauchen, investieren Sie lieber etwas mehr in den Ryobi RPP182020. Für maximale Power schauen Sie sich den Makita DUA301Z an.
Kostenloser Versand mit Prime. Affiliate-Link*
Der Grizzly AKS 1820 T Lion wiegt mit eingesetztem Akku nur etwa 3,2 Kilogramm. Das macht ihn zum leichtesten Hochentaster in unserem Test und ideal für Personen, die wenig Kraft aufwenden möchten oder nur kurze Arbeitseinheiten planen.
Der Grizzly ist für dünne bis mitteldicke Äste bis circa 14 cm Durchmesser ausgelegt. Er eignet sich besonders für frisches, weiches Holz. Für Hartholz oder dickere Äste empfehlen wir den Makita DUA301Z oder den Husqvarna 120iTK4-P.
Mit dem mitgelieferten 2,0 Ah Akku erreicht der Grizzly eine Arbeitszeit von etwa 20 bis 30 Minuten, je nach Belastung. Für längere Einsätze empfehlen wir einen Zweitakku. Mehr Informationen im Akku-Ratgeber.
Der Grizzly AKS 1820 T Lion verwendet einen proprietären 18V Lithium-Ionen-Akku. Dieser ist nicht mit Akkus anderer Hersteller wie Ryobi, Makita oder Bosch kompatibel. Ersatzakkus sind aber günstig über den Grizzly-Fachhandel erhältlich.
Ja, der Grizzly AKS 1820 T Lion ist durch sein geringes Gewicht, die einfache Bedienung und den günstigen Preis ideal für Einsteiger. Die Sicherheitsfunktionen wie Kettenbremse und Zweihandschalter bieten ausreichend Schutz. Lesen Sie auch unseren Sicherheitsratgeber für weitere Tipps.