Bosch UniversalChainPole 18
- Antrieb: Akku (18V)
- Schwertlänge: 20 cm
- Reichweite: bis ca. 4 m
- Gewicht: 3,6 kg (ohne Akku)
Ein Hochentaster ist eine Kettensäge auf einer Teleskopstange: Damit schneiden Sie Äste in mehreren Metern Höhe vom Boden aus, ohne Leiter. Dieser Hochentaster Vergleich stellt zehn gängige Modelle – überwiegend Akku-Hochentaster, dazu ein kabelgebundenes Gerät – nach Antrieb, Lieferumfang, Schwertlänge, Reichweite und Preis nebeneinander. Die Spanne reicht von ca. 95 € bis ca. 560 €.
Wichtig vorab: Mehrere Geräte werden ohne Akku und Ladegerät verkauft. Wer noch kein passendes Akku-System besitzt, muss diese Kosten dazurechnen. Deshalb steht der Lieferumfang in der Tabelle weiter unten in einer eigenen Spalte.
Die Praxiserfahrungen stammen vom früheren Betreiber dieser Seite: Er hat alle zehn Geräte ab ca. 2020 im Garten unter realistischen Bedingungen an verschiedenen Baumarten getestet und dabei Schnittleistung, Handhabung, Gewicht und Akkulaufzeit beobachtet. Preise, Lieferumfang und Herstellerdaten haben wir im Oktober 2026 aktualisiert.
Hinweis zu unseren Bewertungen: Die Praxistests auf dieser Seite hat der frühere Betreiber der Website durchgeführt (ab ca. 2020). Seit 2026 ergänzen wir sie um aktuelle Herstellerangaben, Preise und Nutzerbewertungen aus dem Handel. Neuere Modellversionen können sich in Details unterscheiden.
Testsieger im Praxistest des früheren Betreibers (ab ca. 2020) und unsere Empfehlung für den Hausgarten ist der Bosch UniversalChainPole 18: ca. 95 € ohne Akku und Ladegerät, 3,6 kg, passend zu den 18-V-Akkus von Bosch. Preis-Tipp war der Gardena TCS Li-18/20 (ca. 100 €, ohne Akku). Wer noch keinen Akku besitzt, nimmt den Stihl HTA 50 (ca. 180 €, Akku inklusive), im Praxistest die Premium-Empfehlung. Mit Steckdose genügt der Oregon PS750 (ca. 110 €), für häufige Nutzung der Husqvarna 120iTK4-P (ca. 380 €, inkl. Akku).
Stand: Oktober 2026 · Preise ungefähr, laut Amazon.de, Stand 24.10.2026.
Nicht das Richtige dabei? Wer zusätzlich Hecken schneiden will, findet Kombigeräte im Ratgeber Hochentaster mit Heckenschere. Für gelegentlichen Schnitt ohne Akku: Teleskop-Astsäge und Schneidgiraffe. Drei neuere Modelle ohne Praxistest finden Sie unter Neue Modelle seit dem Praxistest; zu Akku und Ladegerät siehe Set oder Solo plus Starter-Kit.
Die Tabelle stellt die wichtigsten Daten aller zehn im Praxistest untersuchten Modelle (aktueller Stand von Preis und Lieferumfang) nebeneinander: ungefährer Preis, Antrieb, Akku im Lieferumfang, Schwertlänge, Reichweite und typischer Einsatz. Besonders wichtig ist die Spalte „Akku“: Die günstigsten Modelle um 95 bis 100 € werden ohne Akku und Ladegerät verkauft, beides kommt dann extra dazu.
| Modell | Preis ca. | Antrieb | Akku im Lieferumfang? | Schwert | Reichweite | Geeignet für | Amazon |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bosch UniversalChainPole 18 Testsieger (Praxistest) |
ca. 95 € | Akku 18 V | Nein – ohne Akku und Ladegerät (18 V Power for All) passender Akku: Bosch Starter Set 2,5 Ah, ca. 24 € * |
20 cm | bis ca. 4 m | Hausgarten, vorhandene Bosch-18-V-Akkus | Bei Amazon ansehen * |
| Gardena TCS Li-18/20 Preis-Tipp (Praxistest) |
ca. 100 € | Akku 18 V | Nein – ohne Akku (aktuelles Modell TCS 20/18V P4A) passender Akku: Gardena Starter-Kit P4A, ca. 45 € * |
20 cm | ca. 3,5–4 m | Längeres Arbeiten über Kopf, vorhandene Gardena-18-V-Akkus | TCS 20/18V P4A bei Amazon * |
| Einhell GE-LC 18/25 Li | ca. 95 € | Akku 18 V | Nein – ohne Akku und Ladegerät (Power X-Change, bei Amazon als GE-LC 18 Li T-Solo) passender Akku: Einhell Starter Kit 4,0 Ah, ca. 30 € * |
25 cm | ca. 3,5 m | Gelegenheitsnutzer mit vorhandenen Einhell-Akkus | Bei Amazon ansehen * |
| Stihl HTA 50 Premium-Empfehlung (Praxistest) |
ca. 180 € | Akku 36 V | Ja – Akku AK 10 (kompakter Einstiegs-Akku) und Ladegerät AL 101 | 25 cm | ca. 4 m | Einsteiger ohne Akku-System, höhere Bäume | Bei Amazon ansehen * |
| Black+Decker GPC1820L | ca. 125 € | Akku 18 V | Je nach Variante (Solo oder Set) – im Angebot prüfen | 20 cm | ca. 3,5–4 m | Einsteiger mit kleinem Garten | Bei Amazon ansehen * |
| Oregon PS750 | ca. 110 € | Kabel 230 V | Entfällt – Netzbetrieb mit Kabel | 25 cm | bis ca. 4 m | Garten mit Steckdose in der Nähe, lange Einsätze | Bei Amazon ansehen * |
| Ryobi RPP182020 | ca. 180 € | Akku 18 V ONE+ | Je nach Variante (Set mit Akku oder Solo) – im Angebot prüfen | 20 cm | bis ca. 4 m | Nutzer des Ryobi-ONE+-Systems, Allrounder | Bei Amazon ansehen * |
| Makita DUA301Z | ca. 560 € | Akku 2×18 V | Nein – ohne Akkus und Ladegerät, zwei 18-V-Akkus nötig passender Akku: Makita Power Source Kit (2 Akkus + Ladegerät), ca. 177 € * |
25 cm | bis ca. 4,5 m | Nutzer des Makita-LXT-Systems, anspruchsvolle Einsätze | Bei Amazon ansehen * |
| Husqvarna 120iTK4-P | ca. 380 € | Akku 36 V | Ja – Akku und Ladegerät inklusive | 25 cm | bis ca. 4 m | Häufige Nutzung, höhere Bäume | Bei Amazon ansehen * |
| Grizzly AKS 1820 T Lion | nicht erhältlich | Akku 18 V | Bei Amazon derzeit nicht erhältlich | 20 cm | bis ca. 3,5 m | Kompaktes Gerät – bei Amazon aktuell nicht lieferbar | Alternative: Einhell GE-LC 18 Li T bei Amazon * |
Stand: Oktober 2026 · Quelle: Herstellerangaben und Händlerdaten. Preise sind ungefähre Amazon.de-Preise (Stand 24.10.2026) und können sich jederzeit ändern. Reichweite = Arbeitshöhe laut Datenblatt der jeweiligen Einzelseite. „Passender Akku“ nennt ein Starter-Kit (Akku + Ladegerät) des jeweiligen Systems; die Kompatibilität gilt laut Hersteller (Power X-Change, POWER FOR ALL, LXT), mehr dazu im Abschnitt Akku und Ladegerät. Der Grizzly AKS 1820 T Lion ist bei Amazon derzeit nicht erhältlich. Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links: Bei einem Kauf erhalten wir eine kleine Provision, für Sie ändert sich der Preis nicht.
Zu jedem Modell finden Sie hier die wichtigsten Daten und einen Link zur Einzelvorstellung mit Vor- und Nachteilen. Die Note ist die Bewertung auf Basis des Praxistests des früheren Betreibers (ab ca. 2020), ergänzt um aktuelle Herstellerangaben und Nutzerbewertungen im Handel.
Auf dieser Seite geben wir keine Ergebnisse oder Noten von Stiftung Warentest wieder, weil uns dazu keine belegte Quelle vorliegt. Ob und für welche Hochentaster aktuell ein Test existiert, lässt sich direkt bei Stiftung Warentest (test.de) nachsehen. Hier finden Sie stattdessen die Ergebnisse des Praxistests des früheren Betreibers (ab ca. 2020) sowie aktuelle Herstellerangaben und Handelsdaten.
Die richtige Wahl hängt vor allem von vier Dingen ab: vorhandenem Akku-System, Höhe der Bäume, Dicke der Äste und Häufigkeit der Nutzung. Gehen Sie die Schritte von oben nach unten durch – die erste passende Regel ist meist schon die Antwort.
Akku oder Kabel unsicher? Eine ausführliche Gegenüberstellung bietet der Ratgeber Hochentaster: Akku oder Elektro?. Bei Bäumen über 5 m sollten Sie einen Fachbetrieb beauftragen.
Aus dem Praxistest des früheren Betreibers (ab ca. 2020) stechen drei der zehn Geräte hervor: der Bosch als Testsieger für den Hausgarten, der Gardena als Preis-Tipp und der Stihl als Premium-Empfehlung. Jede Empfehlung hat Grenzen, die wir hier ehrlich benennen – vor allem beim Lieferumfang. Preise und Lieferumfang entsprechen dem heutigen Stand (Oktober 2026), nicht dem der Testzeit.
Praxistest (früherer Betreiber, ab ca. 2020): Die Tests liegen einige Jahre zurück. Aktuelle Modellversionen können sich in Details unterscheiden; Preise und Lieferumfang sind auf dem Stand Oktober 2026. Bei Gardena bezieht sich der Test auf den TCS Li-18/20, bei Amazon wird inzwischen der TCS 20/18V P4A verkauft.
Der Bosch UniversalChainPole 18 verbindet 3,6 kg Gewicht mit einem 20-cm-Schwert und einer Reichweite bis ca. 4 m. Laut Herstellerangaben lässt sich der Sägekopf über das SDS-System ohne Werkzeug montieren. Er gehört zur Akku-Plattform Power for All von Bosch. Preis: ca. 95 € ohne Akku und Ladegerät (Stand: Oktober 2026).
Praxistest (früherer Betreiber, ab ca. 2020): Der Bosch erzielte 9,2 von 10 Punkten und überzeugte in nahezu allen Testdisziplinen mit der besten Kombination aus Leistung, Handhabung und Preis-Leistungs-Verhältnis. Das 20-cm-Schwert durchtrennte im Test Äste bis 15 cm Durchmesser problemlos und sauber. Besonders gelobt wurde die Handhabung: Mit 3,6 kg ist das Gerät angenehm leicht und hervorragend ausbalanciert, die Teleskopstange lässt sich stufenlos verstellen und bietet eine Arbeitshöhe von bis zu 4 m. Die Kettenbremse reagierte zuverlässig und schnell, das Chromketten-System zeigte sich als langlebig scharf. Getestet wurde mit einem 4,0-Ah-Akku; heute wird das Gerät ohne Akku verkauft.
Der Gardena TCS Li-18/20 wiegt laut Herstellerangaben nur rund 3,5 kg und ist damit für längere Arbeiten über Kopf interessant. Er hat ein 20-cm-Schwert und eine Reichweite bis ca. 4 m. Bei Amazon verlinken wir das aktuelle Modell TCS 20/18V P4A. Preis: ca. 100 € ohne Akku (Stand: Oktober 2026).
Praxistest (früherer Betreiber, ab ca. 2020): Mit 8,5 von 10 Punkten bot der Gardena im Test ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für preisbewusste Gartenbesitzer und gehörte zu den leichtesten Geräten im Testfeld. Das 20-cm-Schwert mit hochwertiger Sägekette lieferte saubere Schnitte an Ästen bis 14 cm Durchmesser, die Teleskopstange aus Aluminium ließ sich stufenlos verstellen. Positiv fielen die einfache Handhabung und der schnelle Zusammenbau auf, auch Einsteiger kamen sofort zurecht; die Akkulaufzeit reichte für eine typische Gartenarbeitssitzung. Kleine Abstriche gab es bei der maximalen Schnittleistung und der Kettengeschwindigkeit, die nicht ganz an die teureren Modelle heranreichten. Das 18-V-System ist mit anderen Gardena-Gartengeräten kompatibel.
Seit dem Praxistest sind drei weitere Akku-Hochentaster erschienen, die wir bewusst getrennt von den zehn Modellen oben zeigen: der Einhell GC-LC 18/20 Li T (ca. 93 €), der Einhell Professional GP-LC 18/20 Li T BL (ca. 169 €) und der Bosch Professional GKE 18V-25 TP (ca. 279 €). Alle drei werden ohne Akku und Ladegerät verkauft; bei Amazon sind sie laut Anzeige sehr gefragt (jeweils über 100 Käufe im Monat, Stand Oktober 2026).
Nicht im Praxistest: Für diese drei Modelle gibt es keine Note und keine Praxiserfahrung des früheren Betreibers. Alle Angaben stammen von den Herstellern und aus den Händlerdaten (Amazon.de, Stand Oktober 2026) und sind weder von uns noch vom früheren Betreiber überprüft. Sie fließen auch nicht in die Tabelle oder die Noten oben ein.
Ein günstiger Einstieg ins Power-X-Change-System: kompakter Hochentaster mit Oregon-Schwert und -Kette, geneigtem Motorkopf und Verlängerungsstange.
Gut geeignet für: Besitzer von Power-X-Change-Akkus, die für wenig Geld ein Gerät mit geneigtem Kopf suchen.
Weniger geeignet für: Käufer ohne Akku-System (Akku und Ladegerät kommen dazu, z. B. ein Starter Kit für ca. 30 €) und sehr dicke Äste.
Die Komfortvariante im Power-X-Change-System: bürstenloser Motor, automatische Kettenschmierung mit Schauglas und werkzeuglos verstellbarer Teleskopstiel.
Gut geeignet für: Nutzer von Power-X-Change-Akkus, die häufiger schneiden und Wert auf Ölstandskontrolle, Tragegurt und bürstenlosen Motor legen.
Weniger geeignet für: Gelegenheitsnutzer: Der Preis liegt fast doppelt so hoch wie beim GC-LC 18/20 Li T. Ohne Akku-System kommen Akku und Ladegerät extra.
Hochentaster aus dem blauen Bosch-Profi-System mit bürstenlosem Motor, variabler Geschwindigkeit und 2,9-m-Teleskopstange.
Gut geeignet für: Anwender, die bereits Akkus des Bosch-Professional-18V-Systems (blau) besitzen und das Gerät häufig einsetzen.
Weniger geeignet für: Besitzer grüner Bosch-Home-&-Garden-Akkus: Das Profi-System ist damit nicht kompatibel (für diese Akkus passt der UniversalChainPole 18). Mit 4,5 kg liegt das Gerät außerdem an der Grenze unseres Richtwerts für die Arbeit über Kopf.
Einordnung: Der Einhell GC-LC 18/20 Li T liegt beim Preis auf Höhe des Einhell GE-LC 18/25 Li (ca. 93 bzw. 95 €, beide ohne Akku), hat laut Hersteller aber einen geneigten Motorkopf und ein kürzeres 20-cm-Schwert statt 25 cm. Wer bereits Power-X-Change-Akkus besitzt, findet hier die günstigste Möglichkeit, das System um einen Hochentaster zu erweitern. Die Bosch-Professional-Variante lohnt sich nur im blauen Profi-System; im grünen Heimwerker-System bleibt der Bosch UniversalChainPole 18 die passende Wahl. Zu den passenden Akkus siehe den nächsten Abschnitt.
Stand: Oktober 2026 · Quelle: Herstellerangaben und Händlerdaten. Preise sind ungefähre Amazon.de-Preise und können sich jederzeit ändern. Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links: Bei einem Kauf erhalten wir eine kleine Provision, für Sie ändert sich der Preis nicht.
Wer noch keinen passenden Akku besitzt, fährt mit einem Solo-Gerät plus Starter-Kit oft günstiger als mit dem Komplettset, und bekommt teils sogar den größeren Akku. Beim Bosch UniversalChainPole 18 kostet Solo plus Starter Set zusammen ca. 119 €, das Set mit Akku ca. 155 €. Wichtig: Akku und Gerät müssen zum selben System gehören; Preise schwanken.
Die Akkus und Ladegeräte unten wurden nicht im Praxistest geprüft; die Angaben stammen von den Herstellern und aus den Händlerdaten (Amazon.de, Stand Oktober 2026). Die Kompatibilität gilt laut Hersteller – prüfen Sie sie vor dem Kauf in der Produktbeschreibung.
Eigene Akku-Systeme ohne verlinktes Starter-Kit: Husqvarna 120iTK4-P (36 V, Akku und Ladegerät im Lieferumfang), Black+Decker GPC1820L (18 V), Bosch Professional 18V (blau, nicht kompatibel mit den grünen Home-&-Garden-Akkus). Preise ungefähre Amazon.de-Preise (Stand Oktober 2026). Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links.
Die Beispiele zeigen gerundete Preise (Stand Oktober 2026) und sind keine Garantie; Preise schwanken, die Kompatibilität gilt laut Hersteller.
Komplettsets im Überblick: Hochentaster mit Akku und Ladegerät im Lieferumfang, etwa von Bosch, Gardena, Einhell, Stihl und Husqvarna, vergleichen wir auf der Seite Hochentaster mit Akku: Komplettsets im Überblick.
Beim Kauf entscheiden fünf Punkte: Antrieb und Akku-System, Schwertlänge, Reichweite, Gewicht und Sicherheitsausstattung. Am meisten Geld sparen oder verschwenden Sie beim Akku: Ein vorhandenes System spart Akku und Ladegerät, ein neues System kostet zusätzlich. Die folgenden Abschnitte erklären jeden Punkt kurz und nennen, welche der zehn Modelle jeweils passen.
Für die meisten Gartenbesitzer ist ein Akku-Hochentaster die beste Wahl, weil er ohne Kabel und Abgase auskommt. Elektro-Geräte mit Kabel sind eine Alternative bei kurzen Wegen zur Steckdose, Benzin-Geräte lohnen sich nur bei intensiver Nutzung.
Neun der zehn verglichenen Modelle arbeiten mit Akku. Viele Hersteller bieten Akku-Plattformen an, bei denen ein Akku in mehreren Geräten läuft – etwa Bosch Power for All, Einhell Power X-Change, Ryobi ONE+ oder Makita LXT. Wer bereits ein solches System besitzt, kauft den Hochentaster am günstigsten als Solo-Gerät. Wer längere Einsätze plant, sollte einen größeren Akku oder einen Zweitakku einplanen.
Zur Laufzeit: Im Praxistest des früheren Betreibers lag die Akkulaufzeit bei den meisten Modellen zwischen 40 und 90 Minuten, was für typische Schnittarbeiten am Wochenende ausreichte. Die Ladezeit betrug je nach Ladegerät etwa 60 bis 120 Minuten. Die Werte hängen stark von Akku-Kapazität, Holzart und Astdicke ab.
Der Oregon PS750 läuft am Netz (230 V) und braucht weder Akku noch Ladegerät. Dafür bindet das Kabel an die Steckdose, meist ist ein Verlängerungskabel nötig, und beim Arbeiten über Kopf kann das herabhängende Kabel stören. Er passt in Gärten mit nahegelegener Stromquelle. Im Praxistest zeigte der Oregon PS750, dass kabelgebundene Modelle bei längeren Schnittarbeiten ihre Stärken ausspielen, weil keine Akkuladung nachlässt.
Benzin-Hochentaster bieten viel Leistung für dicke Äste und lange Arbeitstage, sind aber schwerer, lauter und wartungsintensiver. Für den typischen Hausgarten sind sie meist überdimensioniert. Unter den zehn verglichenen Modellen befindet sich kein Benzin-Gerät.
Unsere Empfehlung: Für die meisten Gartenbesitzer ist ein Akku-Hochentaster die beste Wahl. Prüfen Sie zuerst, ob Sie schon Akkus eines passenden Systems besitzen – das entscheidet über den Gesamtpreis mehr als jedes technische Detail.
Für den typischen Hausgarten genügt ein 20-cm-Schwert, wer häufiger dickere Äste schneidet, sollte zu 25 cm greifen. Kürzere Schwerter sind meist leichter und führen sich präziser, längere bieten mehr Schnittreserve.
Ein 20-cm-Schwert haben Bosch UniversalChainPole 18, Gardena TCS Li-18/20, Black+Decker GPC1820L, Ryobi RPP182020 und Grizzly AKS 1820 T Lion. Ein 25-cm-Schwert haben Einhell GE-LC 18/25 Li, Stihl HTA 50, Oregon PS750, Makita DUA301Z und Husqvarna 120iTK4-P. Auch die Kettengeschwindigkeit beeinflusst die Schnittleistung; Herstellerangaben dazu finden Sie in den Datenblättern.
Im Praxistest durchtrennte der Bosch mit seinem 20-cm-Schwert Äste bis 15 cm Durchmesser, der Gardena bis 14 cm und der Stihl mit 25-cm-Schwert Äste bis 22 cm. Modelle mit höherer Kettengeschwindigkeit schnitten sauberer und schneller, verbrauchten aber auch mehr Akku.
Die Reichweite ist die Arbeitshöhe, die Stangenlänge und Körpergröße zusammen erreichen. Im Vergleich liegen die Datenblattangaben zwischen etwa 3,5 und 4,5 m; den höchsten Wert nennt der Makita DUA301Z (bis ca. 4,5 m), Stihl HTA 50, Husqvarna 120iTK4-P, Bosch und Oregon liegen bei ca. 4 m.
Achten Sie auf einen zuverlässigen Klemmverschluss, der die Teleskopstange in der gewünschten Länge fixiert. Je weiter die Stange ausgezogen ist, desto schwerer lässt sich präzise schneiden – bei voller Auszugslänge brauchen Sie mehr Kraft und Konzentration. Im Praxistest ließ sich ab ca. 4,5 m Arbeitshöhe deutlich schwerer präzise schneiden; die robusteren Modelle von Stihl, Husqvarna und Makita blieben auch bei voller Auszugslänge gut kontrollierbar, und Schnellverschluss-Systeme wie beim Stihl HTA 50 waren besonders komfortabel. Für sehr hohe Bäume zeigt der Ratgeber Hochentaster für hohe Bäume die Möglichkeiten, ergänzt um Hochentaster mit Verlängerung.
Weil Sie das Gerät über Kopf halten, zählt jedes Kilogramm. Die Modelle im Vergleich wiegen laut Herstellerangaben etwa 3,2 bis 4,4 kg (je nach Angabe mit oder ohne Akku; mit Akku wird es schwerer, der Makita DUA301Z wiegt mit zwei Akkus laut Datenblatt ca. 5,8 kg); als Richtwert empfehlen wir höchstens ca. 4,5 kg.
Neben dem Gewicht sind ein rutschfester Griff, eine gute Balance und ein Tragegurt wichtig. Der Gurt verteilt das Gewicht auf Schultern und Rücken und ist bei schwereren Modellen sinnvoll. Zu den leichteren Geräten zählen laut Herstellerangaben Gardena TCS Li-18/20 und Stihl HTA 50 mit rund 3,5 kg.
Im Praxistest des früheren Betreibers machte sich jedes zusätzliche Kilogramm bei der Über-Kopf-Arbeit deutlich bemerkbar: Unter 4 kg arbeitete es sich komfortabel, bei 4 bis 5 kg noch akzeptabel, über 5 kg anstrengend. Mindestens so wichtig wie das reine Gewicht war die Balance: Der Bosch ließ sich trotz 3,6 kg exzellent führen, während schlecht ausbalancierte Geräte selbst bei geringerem Gewicht unhandlich wirkten. Auch ein verstellbarer Neigungswinkel des Schneidkopfes erleichterte das Arbeiten an unterschiedlich liegenden Ästen.
Beim Arbeiten mit einem motorisierten Schneidwerkzeug in der Höhe sind Schutzausrüstung und Sicherheitsfunktionen entscheidend. Prüfen Sie vor dem Kauf im Datenblatt, welche Funktionen das Gerät mitbringt.
Wichtig sind eine Kettenbremse bzw. ein Rückschlagschutz gegen Kickback, ein Sicherheitsschalter gegen versehentliches Einschalten und bei Akku-Geräten ein Akku-Entriegelungsknopf. Tragen Sie immer Schutzbrille, Gehörschutz, Schutzhelm mit Visier und schnittfeste Handschuhe – bei der Über-Kopf-Arbeit fallen ständig Äste und Späne herab. Im Praxistest hoben sich beim Rückschlagschutz vor allem die Profi-Geräte von Stihl und Husqvarna mit ihren ausgereiften Schutzsystemen ab.
Sicherheitshinweis: Arbeiten Sie niemals allein mit einem Hochentaster. Stellen Sie sicher, dass eine zweite Person in Rufweite ist. Verwenden Sie den Hochentaster nicht bei Regen, Sturm oder auf instabilem Untergrund. Beachten Sie immer die Bedienungsanleitung des Herstellers. Mehr im Sicherheits-Ratgeber.
Fehlkäufe entstehen meist, weil Lieferumfang, Reichweite oder Antrieb nicht zum Einsatz passen. Wer die folgenden fünf typischen Fehler kennt, vermeidet unnötige Kosten und ein Gerät, das am Ende ungenutzt in der Garage steht. Zu jedem Fehler nennen wir, worauf Sie stattdessen achten sollten.
Der häufigste Fehler: Das günstige Angebot enthält gar keinen Akku. Bosch, Einhell, Gardena und Makita werden bei Amazon als Solo-Geräte angeboten – der Stihl HTA 50 und der Husqvarna 120iTK4-P dagegen mit Akku und Ladegerät. Planen Sie außerdem eine ausreichende Akku-Kapazität ein: Ein kleiner Akku ist bei mehreren Bäumen schnell leer, dann hilft ein größerer Akku oder ein Zweitakku. Im Praxistest des früheren Betreibers reichte ein 2,0-Ah-Akku nur für ca. 15 Minuten Schnittzeit, ein 4,0-Ah-Akku für ca. 30 bis 45 Minuten; der Bosch kam mit 4,0-Ah-Akku auf ca. 45 bis 60 Minuten. Für mehrere Bäume sind mindestens 4,0 Ah oder ein Zweitakku sinnvoll.
Herstellerangaben zur Reichweite enthalten meist die Körpergröße und einen ausgestreckten Arm, das ist nicht die Länge der Stange. Rechnen Sie mit einer etwas niedrigeren Arbeitshöhe als der maximalen Angabe: Im Praxistest reichte eine Stange von nur rund 2 m in der Praxis für Bäume bis ca. 3,5 m, für Obst- und Laubbäume sollten es mindestens 2,5 bis 3 m Stangenlänge sein. Für höhere Bäume zeigen unser Ratgeber Hochentaster für hohe Bäume und die Modelle Stihl HTA 50, Husqvarna 120iTK4-P und Makita DUA301Z (ca. 4 bis 4,5 m) die Möglichkeiten.
Ein Benzin-Gerät ist für Hobbygärtner meist überdimensioniert: schwerer, lauter, wartungsintensiver. Umgekehrt ist ein Kabel-Gerät wie der Oregon PS750 nur sinnvoll, wenn eine Steckdose in der Nähe ist. Eine Entscheidungshilfe bietet unser Ratgeber Akku oder Elektro.
Bei der Über-Kopf-Arbeit fallen ständig Äste und Holzsplitter herab. Ein Schutzhelm mit Visier (ab ca. 30 €), schnittfeste Handschuhe (ab ca. 15 €) und Sicherheitsschuhe (ab ca. 60 €) gehören zur Grundausstattung. Mehr dazu im Sicherheits-Ratgeber.
Eine stumpfe oder lose Kette ist gefährlich: Sie frisst sich nicht durch den Ast, rutscht ab und kann einen Rückschlag auslösen. Schärfen Sie die Kette regelmäßig mit einer passenden Feile (ab ca. 10 €) und prüfen Sie die Kettenspannung, denn eine zu lose Kette kann abspringen. Als Faustregel aus dem Praxistest sollte die Kette nach jeder zweiten bis dritten Nutzung nachgeschliffen werden. Eine werkzeuglose Kettenspannung, wie sie der Bosch UniversalChainPole 18 bietet, erleichtert die Pflege erheblich.
Kurz-Zusammenfassung: Lieferumfang prüfen (Akku und Ladegerät dabei?), Reichweite realistisch einplanen, Antrieb zum Garten passend wählen, Schutzausrüstung nie vergessen und die Kette regelmäßig pflegen.
Die zehn Modelle liegen laut Preisstand Oktober 2026 zwischen ca. 95 € und ca. 560 €. Entscheidend ist, was im Preis enthalten ist: Die Modelle um 95 bis 100 € sind Solo-Geräte ohne Akku, bei ca. 180 € beginnen Sets mit Akku und Ladegerät.
In dieser Klasse liegen der Bosch UniversalChainPole 18 und der Einhell GE-LC 18/25 Li (je ca. 95 €, ohne Akku und Ladegerät), der Gardena TCS Li-18/20 (ca. 100 €, ohne Akku), der kabelgebundene Oregon PS750 (ca. 110 €) und der Black+Decker GPC1820L (ca. 125 €, Lieferumfang je nach Variante). Sinnvoll sind die Akku-Modelle vor allem, wenn Sie bereits einen passenden Akku besitzen. Im Praxistest zeigten sich bei den günstigsten Geräten (etwa dem Grizzly AKS 1820 T Lion) ein kurzes 20-cm-Schwert, eine auf rund 2 m begrenzte Teleskopstange und eine einfache Kettenqualität. Für ein bis zwei Schnitttermine im Jahr reicht das; wer regelmäßig schneidet, stößt schnell an Grenzen.
Der Stihl HTA 50 kostet ca. 180 € inklusive Akku AK 10 und Ladegerät AL 101, der Ryobi RPP182020 ebenfalls ca. 180 € – beim Ryobi hängt der Lieferumfang von der Variante ab. Wer ohne vorhandenes System startet, ist hier häufig besser bedient als mit einem günstigeren Solo-Gerät plus separat gekauftem Akku.
Der Husqvarna 120iTK4-P kostet ca. 380 € inklusive Akku und Ladegerät. Er arbeitet mit 36 V, hat ein 25-cm-Schwert und erreicht laut Datenblatt bis ca. 4 m. Er lohnt sich eher für regelmäßige Einsätze und höhere Bäume als für den gelegentlichen Hobbyschnitt.
Der Makita DUA301Z kostet ca. 560 € als Solo-Gerät ohne Akkus und Ladegerät. Für den vollen Betrieb sind zwei 18-V-Akkus nötig. Das rechnet sich vor allem für Nutzer, die bereits Makita-LXT-Akkus besitzen.
Unsere Empfehlung zur Preisklasse: Ohne vorhandenes Akku-System starten Sie mit einem Set (z. B. Stihl HTA 50, ca. 180 €) meist sinnvoller als mit einem Solo-Gerät für ca. 95 €, zu dem Akku und Ladegerät erst noch hinzukommen. Mit passendem Akku im Haus ist der Bosch UniversalChainPole 18 der günstige Einstieg.
Ein Hochentaster ist eine Kettensäge auf einer Teleskopstange. Die folgenden zwölf Begriffe begegnen Ihnen in Datenblättern, Produktbeschreibungen und Angeboten am häufigsten – von der Schwertlänge über das Akku-System bis zum Kickback. Kurz erklärt, damit Sie Angebote sicher vergleichen und Datenblätter richtig lesen können.
Teleskopsäge: Oberbegriff für Sägen auf ausfahrbarer Stange – auch als Handsäge. Der Hochentaster ist die motorisierte Kettensäge-Variante, oft auch Teleskop-Astsäge genannt.
Schwert: Der Metallteil, um den die Kette läuft. Die Schwertlänge (meist 20 oder 25 cm) bestimmt, wie dicke Äste sich schneiden lassen.
Kette: Die rotierende Sägekette. Sie ist ein Verschleißteil und muss regelmäßig geschärft werden.
Teleskopstange: Die ausfahrbare Stange zwischen Griff und Sägekopf. Zusammen mit der Körpergröße ergibt sie die Reichweite.
Reichweite (Arbeitshöhe): Die Höhe, die Sie mit ausgezogener Stange erreichen, inklusive Körpergröße. Herstellerangaben sind meist Maximalwerte.
Akku-System: Eine Akku-Plattform, bei der ein Akku in mehreren Geräten desselben Herstellers läuft, zum Beispiel Bosch Power for All, Einhell Power X-Change, Ryobi ONE+ oder Makita LXT.
Solo-Gerät: Gerät ohne Akku und Ladegerät. Günstig, wenn Sie bereits ein passendes System besitzen.
Ah (Amperestunden): Maß für die Akku-Kapazität. Mehr Ah bedeuten längere Laufzeit, aber auch ein höheres Gewicht und meist einen höheren Preis. Richtwerte aus dem Praxistest des früheren Betreibers: 2 Ah ≈ 15 Min., 4 Ah ≈ 30 bis 45 Min., 6 Ah ≈ 60 bis 80 Min. Schnittzeit.
Bürstenloser Motor: Elektromotor ohne Kohlebürsten, wartungsärmer und effizienter.
Kickback (Rückschlag): Gefährliches Zurückschlagen des Geräts, wenn die Schwertspitze auf Widerstand trifft. Ein Rückschlagschutz und eine Kettenbremse sollen das Risiko verringern.
Kettenspannung: Zu lose Ketten springen ab, zu straffe überlasten Motor und Schwert. Eine werkzeuglose Kettenspannung erleichtert die Pflege.
Schutzausrüstung (PSA): Schutzhelm mit Visier, Gehörschutz, schnittfeste Handschuhe und Sicherheitsschuhe.
Hier finden Sie die wichtigsten Fragen rund um den Hochentaster-Kauf, jeweils mit einer kurzen, direkten Antwort am Anfang und weiterführenden Links. Alle Preisangaben sind ungefähre Werte laut Amazon.de, Stand Oktober 2026, und können sich ändern. Die Antworten beruhen auf dem Praxistest des früheren Betreibers (ab ca. 2020), Herstellerangaben und Händlerdaten.
Im Praxistest des früheren Betreibers dieser Seite (ab ca. 2020) war der Bosch UniversalChainPole 18 Testsieger mit 9,2 von 10 Punkten: beste Kombination aus Leistung, Handhabung und Preis-Leistungs-Verhältnis, 3,6 kg leicht, 20-cm-Schwert, Reichweite bis ca. 4 m, Preis heute ca. 95 € – allerdings ohne Akku und Ladegerät. Wer noch keinen Akku besitzt, findet im Stihl HTA 50 (ca. 180 € inkl. Akku und Ladegerät, Premium-Empfehlung im Test) eine Komplettlösung. Die Note beruht auf dem Praxistest, nicht auf einer aktuellen Neumessung.
Die meisten Hochentaster erreichen laut Herstellerangaben eine Arbeitshöhe von etwa 3,5 bis 4,5 Metern. Die Angabe setzt sich aus Stangenlänge und Körpergröße zusammen. Den höchsten Wert im Vergleich nennt der Makita DUA301Z (bis ca. 4,5 m); Stihl HTA 50 und Husqvarna 120iTK4-P liegen laut Datenblatt bei ca. 4 m. Für höhere Bäume hilft unser Ratgeber Hochentaster für hohe Bäume.
Für die meisten Gartenbesitzer ist der Akku-Hochentaster die bessere Wahl, weil kein Kabel stört. Elektro-Modelle wie der Oregon PS750 liefern dauerhaft Strom ohne Akku-Limit, sind aber an die Steckdose und ein Verlängerungskabel gebunden. Die Details finden Sie im Ratgeber Akku oder Elektro.
Im Vergleich kosten Hochentaster ab ca. 95 € – bei Bosch, Einhell und Gardena jedoch ohne Akku und Ladegerät. Der kabelgebundene Oregon PS750 liegt bei ca. 110 €, Sets mit Akku wie der Stihl HTA 50 bei ca. 180 €, der Husqvarna 120iTK4-P bei ca. 380 €. Der Makita DUA301Z kostet ca. 560 €, ebenfalls ohne die zwei nötigen Akkus. Preis-Tipp im Praxistest war der Gardena TCS Li-18/20 für heute ca. 100 € (ohne Akku). Preise ungefähr, Stand Oktober 2026.
Nicht immer. Ohne Akku und Ladegerät werden Bosch, Einhell, Gardena und Makita angeboten. Inklusive Akku und Ladegerät kommen der Stihl HTA 50 (Akku AK 10, Ladegerät AL 101) und der Husqvarna 120iTK4-P. Beim Ryobi RPP182020 und beim Black+Decker GPC1820L hängt der Lieferumfang von der Variante ab – prüfen Sie das Amazon-Angebot genau. Der Oregon PS750 läuft mit Kabel.
Wer noch keinen Akku besitzt, spart oft mit Solo-Gerät plus Starter-Kit: Beim Bosch UniversalChainPole 18 kosten Solo (ca. 95 €) und Bosch Starter Set (ca. 24 €) zusammen ca. 119 €, das Set mit Akku ca. 155 €. Gerät und Akku müssen zum selben System gehören (z. B. POWER FOR ALL oder Power X-Change); die Kompatibilität gilt laut Hersteller. Preise schwanken. Details im Abschnitt Set oder Solo plus Starter-Kit.
Ja, drei weitere Akku-Hochentaster sind seit dem Praxistest erschienen: der Einhell GC-LC 18/20 Li T (ca. 93 €), der Einhell Professional GP-LC 18/20 Li T BL (ca. 169 €) und der Bosch Professional GKE 18V-25 TP (ca. 279 €), alle ohne Akku und Ladegerät. Sie waren nicht im Praxistest; die Angaben stammen von den Herstellern. Der Bosch Professional ist nicht mit den grünen Bosch-Home-&-Garden-Akkus kompatibel. Mehr unter Neue Modelle seit dem Praxistest.
Für den typischen Hausgarten reicht ein Schwert mit 20 cm. Ein 25-cm-Schwert bietet mehr Reserve bei dickeren Ästen und ist beim Einhell GE-LC 18/25 Li, Stihl HTA 50, Oregon PS750, Makita DUA301Z und Husqvarna 120iTK4-P verbaut. Ein längeres Schwert macht das Gerät aber meist etwas schwerer.
Nur begrenzt. Hochentaster sind für Äste mittlerer Stärke gedacht; je länger das Schwert und je kräftiger der Antrieb, desto dicker darf der Ast sein. Im Praxistest des früheren Betreibers schnitt der Bosch (20-cm-Schwert) Äste bis 15 cm, der Gardena bis 14 cm und der Stihl HTA 50 (25-cm-Schwert) Äste bis 22 cm Durchmesser. Für sehr dicke Äste und Stämme ist eine herkömmliche Kettensäge besser geeignet. Mehr dazu im Ratgeber Hochentaster vs. Kettensäge.
Für Arbeiten über Kopf empfehlen wir höchstens ca. 4,5 kg. Die Modelle im Vergleich wiegen laut Datenblatt etwa 3,2 bis 4,4 kg, je nach Angabe mit oder ohne Akku; mit Akku(s) wird es schwerer, der Makita DUA301Z kommt mit zwei Akkus auf ca. 5,8 kg. Der Gardena TCS Li-18/20 und der Stihl HTA 50 gehören mit rund 3,5 kg zu den leichteren Geräten. Im Praxistest ermöglichten leichtere Modelle um 3,5 kg deutlich längere Arbeitseinsätze ohne Ermüdung. Ein Tragegurt verteilt das Gewicht besser.
Reinigen Sie das Schwert nach jedem Einsatz, schmieren Sie die Kette mit Kettenöl und prüfen Sie regelmäßig die Kettenspannung. Lagern Sie Akkus bei Raumtemperatur und nicht vollständig entladen. Vor der Einwinterung empfiehlt sich eine gründliche Reinigung und das Abnehmen der Kette.
Am besten schneiden Sie zwischen Oktober und Februar, solange die Bäume in der Vegetationsruhe sind. Leichte Pflegeschnitte und das Entfernen von Totholz sind ganzjährig möglich. Zwischen dem 1. März und dem 30. September sind starke Rückschnitte laut Bundesnaturschutzgesetz verboten. Weitere Hinweise finden Sie im Ratgeber Hochentaster-Sicherheit.
Keiner der zehn verglichenen Hochentaster erreicht laut Datenblatt mehr als ca. 4,5 Meter Arbeitshöhe. Am weitesten kommt der Makita DUA301Z, gefolgt von Stihl HTA 50 und Husqvarna 120iTK4-P (je ca. 4 m). Für noch höhere Äste sollten Sie einen Fachbetrieb beauftragen; Optionen mit Verlängerung zeigt der Ratgeber Hochentaster für hohe Bäume.
Als Faustregel aus dem Praxistest sollte die Kette nach jeder zweiten bis dritten Nutzung geschärft werden, spätestens wenn sie Späne statt feinem Holzstaub erzeugt. Mit einer Schärffeile (ab ca. 10 €) ist das in etwa zehn Minuten erledigt. Stumpfe Ketten sind gefährlich, weil sie im Ast hängen bleiben und einen Rückschlag (Kickback) verursachen können.
Je mehr Amperestunden (Ah), desto länger die Laufzeit. Für mehrere Bäume am Stück lohnt sich ein größerer Akku oder ein Zweitakku; ein kompakter Einstiegs-Akku wie der AK 10 beim Stihl HTA 50 ist eher für kurze Einsätze gedacht. Im Praxistest des früheren Betreibers reichte ein 2,0-Ah-Akku für ca. 15 Minuten Schnittzeit, ein 4,0-Ah-Akku für ca. 30 bis 45 Minuten und ein 6,0-Ah-Akku für ca. 60 bis 80 Minuten. Für mehrere Bäume sind mindestens 4,0 Ah oder ein Zweitakku sinnvoll. Die Laufzeiten hängen stark von Holzart und Astdicke ab.
Mindestens: Schutzhelm mit Visier (ab ca. 30 €), schnittfeste Handschuhe (ab ca. 15 €), Sicherheitsschuhe (ab ca. 60 €) und Gehörschutz (ab ca. 10 €). Bei der Über-Kopf-Arbeit fallen ständig Äste und Späne herab, ein Helm ist deshalb Pflicht. Mehr im Sicherheits-Ratgeber.
Für die meisten Hobbygärtner nein. Akku-Modelle wie der Bosch UniversalChainPole 18 oder der Husqvarna 120iTK4-P reichen für Gartenarbeiten aus – ohne Abgase und mit weniger Wartung. Benzin-Geräte kommen eher bei täglichem Einsatz oder sehr dicken Ästen in Frage; sie gehören nicht zu den zehn hier verglichenen Modellen.
Die Praxistests hat der frühere Betreiber dieser Website ab ca. 2020 selbst durchgeführt: Er hat die zehn Geräte im Garten unter realistischen Bedingungen an verschiedenen Baumarten eingesetzt und Schnittleistung, Handhabung, Gewicht, Balance und Akkulaufzeit beobachtet. Die Noten und die Einordnung als Testsieger, Preis-Tipp und Premium-Empfehlung beruhen auf diesem Praxistest. Die Tests liegen einige Jahre zurück; aktuelle Modellversionen können sich in Details unterscheiden.
Seit 2026 ergänzen wir diese Ergebnisse um aktuelle Herstellerangaben und Datenblätter, Preise und Lieferumfang laut Amazon.de (Stand 24.10.2026) sowie die Auswertung von Nutzerbewertungen im Handel. Preise ändern sich laufend; maßgeblich ist immer der Preis im Angebot.
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Zu jedem der zehn Modelle gibt es eine Einzelvorstellung mit Daten, Vor- und Nachteilen sowie einem Link zum Amazon-Angebot. Die Ratgeber-Artikel beantworten Detailfragen zu Antrieb, Reichweite, Sicherheit und Alternativen wie der Kettensäge. Beide Listen führen direkt zu den passenden Seiten.